14.05.

Fr / 18:00 – 19:30

AUFPRALL – Lesung und Gespräch mit Heinz Bude, Bettina Munk und Karin Wieland

Öffentlicher Abendvortrag in der Workshop-Reihe "Literatur und Soziologie"

Heinz Bude, Bettina Munk und Karin Wieland

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Workshops „Figurenbeschreibungen zwischen Literatur und Soziologie“ statt. Weitere Informationen folgen an dieser Stelle.

 

ÜBER „AUFPRALL“ (HANSER 2020)

No Future: Unter dieser Parole besetzt eine Gruppe junger Leute Anfang der achtziger Jahre ein Haus in Kreuzberg. Politisch und künstlerisch aktiv, wollen sie dort ein Leben führen, das die Lügen der bundesdeutschen Gesellschaft hinter sich lässt. Euphorische Aufbruchsstimmung wechselt mit inneren Streitigkeiten unter der ständigen Bedrohung durch die Staatsgewalt. Ein Unfall verändert alles: Eine Besetzerin kommt ums Leben. Der Tod erschüttert die Rebellion.

Was sie hier erzählen, haben Heinz Bude, Bettina Munk und Karin Wieland so oder ähnlich erlebt. AUFPRALL spielt in einer Welt von Punk und Straßenschlachten, AIDS und Drogen, rauer Kunst und wilden Theorien, bloßem Sex und tiefer Zuneigung, zu einer Zeit, die keine Kompromisse kannte, erst recht nicht zwischen Frauen und Männern.

Als der New Wave die Energien in die Bars und Clubs lenkt fällt gleich hinter dem Haus die Mauer: Die Achtziger sind vorbei. In diesem großen, impulsiven Roman leben sie noch einmal auf.

ÜBER DIE REIHE „LITERATUR UND SOZIOLOGIE“
Das Verhältnis von Literatur, Soziologie und Literaturwissenschaften hat eine spannungsreiche Geschichte: Wer kann (oder darf) auf welche Weise über die Gesellschaft schreiben? Diese Frage wurde immer wieder neu ausgehandelt. Unsere Workshop-Reihe zielt darauf ab, diese Beziehung in ihrer Entwicklung und im Hinblick auf gemeinsame Frage- und Problemstellungen genauer auszuloten.