Dr. Nina Verheyen

Akademischer Werdegang

1994: Abitur in Bremen, danach zehn Monate in Paris, Brüssel und Straßburg, unter anderem Praktika beim Europäischen Parlament und bei Arte TV

1995 – 2002: Studium Freie Universität Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin; M.A. Neuere Geschichte, Alte Geschichte, Soziologie; Auszeichnung der Magisterarbeit mit dem ‚Nachwuchspreis für Familienforschung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend‘

1999/2000: Erasmus-Studentin in Italien, Università degli Studi Roma Tre, Filmwissenschaften

1/2003 – 6/2008: Wissenschaftliche Mitarbeiterin und anschließend assoziiertes Mitglied am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes

8/2005 – 6/2006: Visiting Scholar an der Columbia University, New York

2008: Dr. phil. Freie Universität Berlin, Neuere Geschichte, summa cum laude, Auszeichnung der Doktorarbeit mit dem Hedwig-Hintze-Förderpreis des Friedrich-Meinecke-Instituts der Freien Universität Berlin

7/2008 – 6/2010: Wissenschaftliche Mitarbeiterin, MPI für Bildungsforschung Berlin

10/2010 – 7/2011: Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin und Lehrbeauftragte, Universität Wien

8/2011 – 4/2019:  Wissenschaftliche Mitarbeiterin und ab 3/2015 Akademische Rätin Zeit, Universität zu Köln

9/2013 – 7/2014: Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin

Seit 4/2019: Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI)


Forschungsschwerpunkte

Kulturgeschichte mit Fokus auf Alltagskommunikation, Leistungspraktiken, Vaterschaft, Gefühle; Wissenssoziologie; Demokratieforschung; Mediengeschichte; public history mit Fokus auf Film und Sachbuch


Publikationen (Auswahl)

Nina Verheyen, Die Erfindung der Leistung, München: Hanser Berlin 2018 [Lizenzausgabe Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2018; Lizenzausgabe Bundeszentrale für politische Bildung 2019].

Nina Verheyen, mit Ute Frevert, Monique Scheer, Anne Schmidt, Pascal Eitler, Bettina Hitzer, Benno Gammerl, Christian Bailey, Margrit Pernau, Gefühlswissen. Eine lexikalische Spurensuche in der Moderne, Frankfurt am Main: Campus 2011 [engl. Übersetzung Oxford University Press 2014].

Nina Verheyen, Diskussionslust. Eine Kulturgeschichte des „besseren Arguments“ in Westdeutschland, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2010.

Nina Verheyen, mit Manuel Borutta (Hg.), Die Präsenz der Gefühle. Männlichkeit und Emotion in der Moderne, Bielefeld: Transcript 2010.

Fernsehschule der Vernunft? Der „Internationale Frühschoppen“ (1952-1987) in emotionsgeschichtlicher Perspektive, in: Frank Bösch und Manuel Borutta (Hg.), Die Massen bewegen. Medien und Emotionen in der Moderne, Frankfurt a. M./New York: Campus 2006, S. 264-283.