08.10.

Do / 18:30

Das Phänomen „Pferdemädchen“

Zwischen Klischees und Jugendkultur

Jenny Friedrich-Freska, Anja Schwanhäußer (Uni Göttingen)

Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Goethestraße 31, 45128 Essen

EINE TEILNAHME IST NUR VIA ZOOM UND NACH ANMELDUNG MÖGLICH.

Mit der Diskussionsrunde ‘Das Phänomen “Pferdemädchen”- Zwischen Klischees und Jugendkultur’  beginnt die Vortragsreihe im Begleitprogramm der Ausstellung “Boten, Helfer und Gefährten – Beziehungen von Mensch und Tier im Wandel” des LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum. Die Ausstellung ist  im Verbund des Arbeitskreises „Mensch und Tier im Ruhrgebiet“  entstanden.

Die Kulturanthropologin Anja Schwanhäußer beschäftigt sich im Rahmen eines DFG-Forschungsprojekts mit der Figur des “Pferdemädchens” als Teil der Jugendkultur und untersucht ethnografisch-kulturanalytisch das mediale Stereotyp des pferdeverrückten Teenagers. Jenny Friedrich-Freksa, Chefredakteurin der Zeitschrift Kulturaustausch in Berlin und Autorin des Buchs “Pferde”, ergründet die Faszination, die Pferde auf Menschen ausüben anhand eigener Erfahrungen und Erkenntnissen aus Verhaltensforschung und Kulturgeschichte. Moderiert wird die Diskussionsrunde von Julika Griem, Direktorin des Kulturwissenschaftlichen Instituts.