Culture of Communication

The research area ‘cultures of communication’, established in 2015,
examines in an interdisciplinary way the communicative practices that are used by members of different cultures of communication to coordinate their actions with each other. It examines for example cultures of communication that are bound to languages or nationalities, religious or ideological orientations, differently developed capacities of people to coordinate their actions with each other through communication (people with dementia or autistic people) or different modes of communication (emotional, linguistical, interactive).

Communicative action does not ‘automatically‘ cause comprehension and obedience. Both depend on specific social and situational conditions. In this context, the communicative power, that has been acquired in previous communicative togetherness, plays a key role. Allthough the spoken word reaches without differences anyone who is near, and therefore it is apparently egalitarian and applied to equality, the impact of communicative action is measured empirically by the social power and the communication power of the speaker. Nevertheless: Communicative action can not force anything, but it can suggest and equip something with consequences. Therefore, communicative power is always based on recognition.

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KWI on Tour: Verena Keysers am CUNY Graduate Center in New York City

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Eine transatlantische Kollaboration von Professor*innen der Universitäts-Allianz-Ruhr (UAR) und der City University of New York (CUNY), ermöglicht es Promovierenden der Geistes- und Sozialwissenschaften aus den Vereinigten Staaten und Deutschland, für eine Woche zu einem Workshop zusammenzukommen, um Erfahrungen und Wissen auszutauschen. Das Programm steht im Geiste des transatlantischen Austauschs und ist als „Two-Summer-Workshop“ konzipiert, der […]

KWI on Tour: Vortrag bei den 7. Fuldaer Feldarbeitstagen

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Auf den 7. Fuldaer Feldarbeitstagen, organisiert unter anderem durch Prof. Dr. Norbert Schröer (Hochschule Fulda) und Prof. Dr. Ronald Hitzler (TU Dortmund), präsentierten Verena Keysers und Anna-Eva Nebowsky, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen am KWI und Doktorandinnen im DFG-geförderten Forschungsprojekt „Kommunikation und Demenz“, Ergebnisse ihrer bisherigen Forschungsarbeit. Auf das diesjährige Tagungsthema „Ethnographie der Situation“ bezugnehmend, diskutierten Keysers und […]

KWI on Tour: Vortrag über Eskalationsprozesse beim Fußball

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Zum Auftakt der Vortragsreihe „Gewalt im Prozess“ waren Jo Reichertz, Leiter des Forschungsbereiches „Kommunikationskultur“, und Verena Keysers, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich „Kommunikationskultur“, von der Arbeitsgruppe „Makrogewalt“ am Hamburger Institut für Sozialforschung für zwei Tage eingeladen worden, um einige Forschungsergebnisse des im Jahr 2018 abgeschlossenen DFG-Projektes „Emotion. Eskalation. Gewalt.“ zu diskutieren. Der öffentliche Vortragsabend am Mittwoch […]

Tagung „Ethnomethodologisch forschen“ mit Thomas Eberle und Andrea Ploder

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Am 6. Juni 2019 wurden die international renommierten Soziolog*innen Thomas Eberle (Universität St. Gallen) und Andrea Ploder (Universität Siegen/Berkeley) zu der von Sebastian Till Hartwig und Jo Reichertz (beide KWI) organisierten Veranstaltung „Ethnomethodologisch forschen“ geladen, um für die Forschungspraxis relevante Frage- und Problemstellungen der Ethnomethodologie und deren Stellung innerhalb der qualitativen Sozialforschung zu diskutieren. Jo […]

KWI on Tour: Jo Reichertz und Gerd Möll bei der „17. International Conference on Gambling & Risk Taking“ in Las Vegas

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Las Vegas, die Wüstenstadt im US-Bundesstaat Nevada, gilt als Hochburg des kommerziellen Glücksspiels. Deshalb ist es auch kein Zufall, wenn ausgerechnet dort alle drei Jahre die weltgrößte wissenschaftliche Konferenz zu Fragen des Glücksspiels stattfindet. In diesem Jahr trafen sich zwischen dem 27. und 30. Mai mehr als 550 Teilnehmende aus aller Welt in den Räumlichkeiten […]