Culture of Communication

The research area ‘cultures of communication’, established in 2015,
examines in an interdisciplinary way the communicative practices that are used by members of different cultures of communication to coordinate their actions with each other. It examines for example cultures of communication that are bound to languages or nationalities, religious or ideological orientations, differently developed capacities of people to coordinate their actions with each other through communication (people with dementia or autistic people) or different modes of communication (emotional, linguistical, interactive).

Communicative action does not ‘automatically‘ cause comprehension and obedience. Both depend on specific social and situational conditions. In this context, the communicative power, that has been acquired in previous communicative togetherness, plays a key role. Allthough the spoken word reaches without differences anyone who is near, and therefore it is apparently egalitarian and applied to equality, the impact of communicative action is measured empirically by the social power and the communication power of the speaker. Nevertheless: Communicative action can not force anything, but it can suggest and equip something with consequences. Therefore, communicative power is always based on recognition.

Latest News

Corona und der Stillstand sozialwissenschaftlicher Forschung – Aufruf zur Einrichtung eines Forums auf dem DGS-SozBlog

Corona und der Stillstand sozialwissenschaftlicher Forschung – Aufruf zur Einrichtung eines Forums auf dem DGS-SozBlog

*UPDATE: Das Forum auf dem SozBlog der Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) ist mittlerweile eingerichtet worden. Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, der mit dem Coronavirus begründete lockdown des gesellschaftlichen Lebens hat auch zu einem Stillstand fast jeder Art von ‚kontaktgebundener‘ Sozialforschung geführt – unabhängig davon, ob sie qualitativ/interpretativ oder quantitativ vorgeht. Hiermit möchte ich für die […]

Neues Forschungsprojekt: “Glücksspiel und soziale Kontrolle”

Neues Forschungsprojekt: “Glücksspiel und soziale Kontrolle”

Am 1. April startete das neue Forschungsprojekt “Glücksspiel und soziale Kontrolle” im Rahmen des KWI-Forschungsbereichs Kommunikationskultur. Das Projekt untersucht unter der Leitung von Jo Reichertz am Beispiel des kommerziellen Automatenspiels in Spielhallen, wie soziale Kontrolle in einer zunehmend digitalisierten Welt ausgeübt wird. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.

KWI on Tour: Internationaler Workshop „Analyzing Violent Situations“ am Hamburger Institut für Sozialforschung (HIS) (DE/EN)

KWI on Tour: Internationaler Workshop „Analyzing Violent Situations“ am Hamburger Institut für Sozialforschung (HIS) (DE/EN)

ENGLISH VERSION BELOW Die Erklärung von Gewalt hat seit Beginn wissenschaftlicher Befassung mit diesem gesellschaftlichen Problem einen Wandel erfahren, welcher sich als Verschiebung von täterzentrierten zu situationszentrierten Ansätzen beschreiben lässt. Den täterzentrierten Erklärungsansätzen, die sozialstrukturelle Merkmale von Täter*innen ins Zentrum stellen, halten jüngere, situationistische Perspektiven auf Gewalt entgegen, dass auch aktenkundige Gewalttäter*innen die meiste Zeit […]

KWI ON TOUR: Dreiwöchiger Forschungsaustausch mit der University of Victoria, Canada: Wie lässt sich die Kommunikation von Menschen mit Demenz gehaltvoll analysieren?

KWI ON TOUR: Dreiwöchiger Forschungsaustausch mit der University of Victoria, Canada: Wie lässt sich die Kommunikation von Menschen mit Demenz gehaltvoll analysieren?

Von Ende Oktober bis Mitte November 2019 arbeiteten Jo Reichertz vom KWI und Wolff-Michael Roth, Inhaber der renommierten Lansdowne Professor of Applied Cognitive Science von der University of Victoria, Canada, zusammen. Michael Roth ist ein ausgewiesener Experte in den gesture studies und hat wiederholt zentrale Artikel zu embodied cognition und knowing in the flesh publiziert. […]

KWI on Tour: Projekt-Team „Kommunikation & Demenz“ trifft Psycholog*innen der Uni Jena zu Video-Workshop

KWI on Tour: Projekt-Team „Kommunikation & Demenz“ trifft Psycholog*innen der Uni Jena zu Video-Workshop

Am 23./24.09.2019 ist das Team des DFG-Projekts „Kommunikation und Demenz“ nach Jena gereist, um dort mit Psycholog*innen des Forschungsprojektes “Individualisierte Musik für Menschen mit Demenz – Verbesserung von Lebensqualität und sozialer Partizipation für Menschen mit Demenz in der institutionellen Pflege” zu einem zweitägigen Workshop zusammenzukommen. In den Räumlichkeiten des Instituts für Psychologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena […]